Erwachsenen­bildung
im Evangelischen Kirchenkreis Hamm
 
Übersicht

Die Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Hamm bietet verschiedene Referate zu den nachfolgenden Themen an. Wenn Sie eines unserer Angebote auch für Ihre (Gemeinde)gruppe oder für eine andere Veranstaltung unsere Referate buchen möchten, nehmen Sie zwecks Terminabsprachen Kontakt zu uns auf.

(A) Reihe Menschenkinder: Mildred Scheel

Die Ärztin Dr. Mildred Scheel, die seit 1969 mit dem FDP-Politiker späteren Bundespräsidenten Walter Scheel (geboren 1919, Amtszeit als Bundespräsident 1974-1979) verheiratet war, erwarb sich mit der Gründung der "Deutschen Krebshilfe" bleibende Verdienste um die Krebsforschung in der Bundesrepublik Deutschland. 
(Referent: Jürgen Ellinger)

(B) Reihe Menschenkinder: Katharina von Bora - die Lutherin

So außergewöhnlich wie der Reformator war auch die Frau an seiner Seite, so spannend wie sein Lebensweg verlief auch der ihre. 1499 als Tochter eines verarmten Adligen geboren, kam sie mit zehn Jahren in das Kloster Nimbschen. Unter dem Einfluss der Reformation floh sie mit anderen Nonnen nach Wittenberg.
1525 heiratete sie Martin Luther. Dem Ehepaar wurden sechs Kinder geboren, von denen vier das Erwachsenenalter erreichten. Die berühmteste Pfarrfrau der Welt
führte nicht nur einen großen Haushalt, sondern sie war ihrem Mann auch eine unentbehrliche Gefährtin und Beraterin.   
(Referent: Jürgen Ellinger)

(C) Reihe Menschenkinder: Peter Ustinow

Der britische Schauspieler avancierte ab den 1940er Jahren zu einem der profiliertesten Charakterdarsteller. Als Multi-Talent war er darauf sechs Jahrzehnte für den Film tätig. In dem Historienfilm "Quo Vadis" hatte er seinen ersten internationalen Kinoerfolg. Mit seiner Präsenz prägte er als unermüdlicher Filmschaffender das Weltkind.  
(Referent: Jürgen Ellinger)

(D) "Suchet der Stadt Bestes"- das Wohnquartier und seine Lebensmöglichkeiten

Familien und Alleinstehende, Kinder und Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderungen, in Deutschland Geborene und Zugewanderte haben durchaus ähnliche Erwartungen an die Daseinsvorsorge in ihrem Wohnort.

Dies gilt insbesondere für eine Infrastruktur, die den Menschen ein angemessenes Angebot an Arbeits- und Lebensmöglichkeiten bietet. Dazu gehören außerschulische und lebensbegleitende Bildungsmöglichkeiten sowie Kulturangebote gleichermaßen wie Wohnraum, Grünflächen, Nahversorgung, ÖPNV, Gesundheitsdienste, Sport und Prävention. Allen nützt es, wenn öffentliche und private Räume von Barrieren befreit und vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und Zusammenarbeit geschaffen werden. (Referent: Jürgen Ellinger)

(E) Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete

Vorstellung und Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Albrecht Galle

Eigentlich will Luther, auf Drängeln von Käthe, nur ein paar Kirschen im Garten pflücken, als er von einem Gewitter überrascht wird und ein Blitz im Kirschbaum einschlägt. Unversehens findet sich der Reformator im Jahre 2017 wieder. Zum Glück trifft er dort auf den pensionierten Pfarrer Sonnhüter, den er von seiner Identität überzeugen kann und der ihm die neue Welt zeigt. Dabei stößt Luther auf allerhand Kurioses: Nicht nur, dass die Menschen eine komische Sprache haben und sich alles von selbst zu bewegen scheint, auch mit der von ihm gegründeten Kirche hat er so seine Probleme... 
(Referent: Jürgen Ellinger)

(F) Es war ganz anders - Irrtümer über Martin Luther

Über das Leben Martin Luthers ranken sich unzählige Anekdoten. Doch welche der überlieferten Erzählungen sind auch echte Tatsachen? 
(Referent: Jürgen Ellinger)

(G) Lutherisch- reformiert- uniert, alles evangelisch!

Wenn ein Mensch in die katholische Kirche eintritt, dann wird er Teil der einen katholischen Weltkirche. Tritt hingegen ein Mensch in eine evangelische Kirche ein, dann tritt er in eine bestimmte Landeskirche ein, und zwar in die Kirche, auf deren Territorium er wohnt.
Jede Landeskirche hat dabei ihr eigenes Profil. Diese Struktur hängt mit der Reformation zusammen. Während im Süden des damaligen Deutschen Reiches der Einfluss von Reformatoren wie Ulrich Zwingli und Johannes Calvin besonders prägend war, empfing der Norden und Osten des heutigen Deutschlands seine wesentlichen Impulse von Martin Luther und Philipp Melanchthon. Man kann deshalb zwei wesentliche Linien unterscheiden, die von der Reformation ausgehen und das Profil heutiger Landeskirche bestimmen: die reformierte (Zwingli, Calvin) und die lutherische (Luther, Melanchthon) Prägung.  
(Referent: Jürgen Ellinger)

(H) Jesus von Nazareth - was wir von ihm wissen

Außerhalb von Galiläa und Judäa hat ihn zu seinen Lebzeiten wohl kaum jemand gekannt: den Wanderprediger und Wunderheiler, der das nahende Reich Gottes verkündete und schmählich den Kreuzestod starb. Und doch hat keine andere Persönlichkeit den Lauf der Weltgeschichte in solchem Ausmaß beeinflusst wie Jesus von Nazareth. 
(Referent: Jürgen Ellinger)

(I) Flüchtlinge unter uns, was nun?

Viele Menschen sind auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg, vor Terror und Hoffnungslosigkeit. Sie suchen Zuflucht in unserem Land. Wie sich die Situation jetzt darstellt und welche konkreten Hilfsmöglichkeiten es gibt, wird der Referent der Veranstaltung darstellen.
(Referent: Thomas Grieshaber, Diakon und Referent für Migration und Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Hamm)

(J) Ist Glaube gut für unsere Gesundheit?

Es geht um die Frage, ob es möglicherweise gut für die Gesundheit ist, sich einen Gott vorzustellen, an ihn zu glauben und diesen Glauben auch zu leben. Ist Religion, ähnlich wie regelmäßige Bewegung, gesund? Es gibt Wissenschaftler, die dies bestätigen.
(Referent: Jürgen Ellinger) 

(K) Caldenhofer Sommer

Genießen Sie mit Ihrer Gruppe einen Sommertag in der Tagungsstätte Caldenhof und in unseren Grünanlagen mit dem alten Baumbestand, am Ufer der Ahse.    
* Ein gemeinsames Mittagessen und ein gemütliches Kaffeetrinken durchbricht 
wohltuend den Tageslauf. 
* Freuen Sie sich auf ein interessantes Thema, das manche Impulse für eine gesunde Lebensgestaltung gibt.

2017 lautet das Thema:

Wasser: Elixier des Lebens

Seit alters her hat die Menschheit die heilende Kraft des Wassers erkannt und macht sich diese zunutze, sei es in Form von Bädern, Güssen, Waschungen, Wassertreten oder Trinkkuren. Doch wie wichtig der tägliche Wassergenuss ist, scheint heutzutage aus manchen Köpfen verschwunden zu sein. 

Leitung: Jürgen Ellinger 
Wann: nach Terminabsprache und Anmeldung in unserem Büro. In der Regel kommen Gruppen von 09:30 Uhr bis 15:30 Uhr
(Andere Zeiten sind nach Absprache möglich) 
Ort: Tagungsstätte Caldenhof und Park 
Gebühr: 10,90 Euro pro Person

Träger
Die Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Hamm ist eine Regionalstelle und damit Teil der anerkannten Weiterbildungseinrichtung Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V..

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